So nachdem wir das Buch jetzt rauf und runter gekocht haben, mag ich auch kurz was darüber schreiben.

Zuerst, es gibt viel Kritik an Attilas Kochbuch. Er soll Rezepte aus dem Internet zusammengeklaut und abgewandelt haben. Aber mal ganz ehrlich, so funktioniert die heutige Remix-Kultur. Get over it! Jeder sucht sich Code-Beispiele im Internet und passt diese an, das spart Zeit, macht einen effizient und für mich ist es eine sinnvolle Zusammenarbeit. Wie groß seine Veränderungen waren weiß ich nicht, vielleicht wäre eine Quellenangabe nett gewesen, klar! Auf der anderen Seite präsentiert er sich gerne selbst. So findet man viele „Poser“ Bilder von ihm im Buch, die mich aber nicht weiter stören, da immer noch genug Rezepte drin sind.

Prinzipiell geht es im Buch darum, 30 Tage lang mit einer Kombination aus veganer Ernährung und Sport seinen Körper fit zu bekommen, abzunehmen bzw. Muskeln aufzubauen. Wie ich bereits schon geschrieben habe, habe ich die Rezepte zum Abnehmen benutzt, was auch super funktioniert hat. Im Rückblick und im Vergleich zu anderen Kochbüchern finde ich es super, dass Attila kein Profikoch ist, sich nicht an den Rezepten verkünstelt und diese somit einfach gehalten sind und man außer Mandelmuß keine aufregenden Zutaten benötigt. Was mir auch aufgefallen ist, als ich aus anderen Kochbüchern Rezepte probiert habe, ist, dass eigentlich alle Rezepte aus Attilas Buch wesentlich länger satt halten und wie schwierig es doch ist, den Sättigungseffekt mit leckerem Essen zu kombinieren. Deswegen ein großes Lob für die Rezepte. Für mich hat das auf jeden Fall super funktioniert.

Die Tofu-Tomaten-Weinsauce hat mich auf jeden Fall zu anderen Gerichten inspiriert, wie heute zu den mit „Käse“ überbackenen Cannelloni und der besagten Tofusauce. Wer gerne isst, leckere Gerichte ausprobieren mag oder mal wieder Abwechslung in der Küche sucht, dem kann ich das Kochbuch nur wärmstens empfehlen. Uns hat es viel Spaß gemacht.

Was auch auffällt ist, wieviele nicht Veganer oder nicht Bioladenkunden das Buch erreicht hat. So ertappt man häufig im Bioladen Leute, die Zutaten für die Gerichte kaufen oder ganz begeistert dem Personal vom Kochbuch erzählen. Eins muss man Attila also lassen, er scheint auch den Mainstream zu erreichen was der veganen Bewegung sicher nicht schaden kann.


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Zusammenfassung der Woche ab 21.10.2013 | IRON BLOGGER ADN · 28. Oktober 2013 um 01:27

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