Seit Firmware 2.10 bietet Kobo nach dem Aura nun auch die Pocket Integration für den Glo an. Pocket, früher Read it later, ist ein Cloudservice, der es ermöglicht interessante Artikel, für die man gerade nicht die Zeit hat, in einer Datenbank zu speichern. Somit kann man sie später wieder finden und vergisst nicht, dass es da noch Artikel gab, die einen interessierten. Pocket gibt es es für Android und für iOS, als Browser Erweiterung und nun auch für Kobo E-Book-Reader. Synchronisiert wird über WLAN, sobald man die Pocket-Übersicht öffnet. Super Usability. Natürlich muss man vorher die Frage mit sich geklärt haben, ob man einem Anbieter mitteilen möchte, welche Artikel man liest und interessant findet.

Der Startbildschirm wird, sofern der Pocket-Account eingerichtet wurde und Inhalte im Pocket Account liegen um eine Pocket-Kachel erweitert. Hier kann man entweder auf den zuletzt gelesen Artikel zugreifen oder gelangt mit einem Klick zur Übersicht.

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In der Übersicht befinden sich alle Artikel, die sich im eigenen Pocket-Account befinden. Je nach Seite auch gleich mit einem schönen Vorschaubild, das im Ruhezustand auch als Displaycover verwendet wird.

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Die Benutzeroberfläche finde ich intuitiv und praktisch, bisher gibt es nichts was ich vermisse. Mehrere Artikel entfernen sollte man aber besser an einem anderen Gerät machen, da die Geschwindigkeit eines e-ink-Gerätes natürlich nicht an die eines modernen Smartphones herankommt. Insgesamt finde ich die Pocket-Integration auf dem Kobo-Glo mehr als gelungen und es macht Spaß auf dem Weg zur Arbeit die langen Artikel auf einem e-ink-Display zu lesen, die man zuvor am Smartphone gefunden hat.

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