Durch Zufall bin ich bei Diaspora* auf einen Link zur Projektseite der Krautreporter gestoßen.

Das Prinzip ist schnell erklärt. Die aktuellen Onlineangebote der Zeitungen sind werbefinanziert und müssen diesbezüglich auf Klicks optimiert werden, so dass bestimmte Themen nicht in der Ausführlichkeit die sich die Autorinnen wünschen oder überhaupt nicht behandelt werden können. Die Krautreporter wollen dies durch ein Crowdfunding und ein Abomodell ändern. Werbefrei und nach den Wünschen der Mitglieder soll ein Onlinemagazin aufgebaut werden, das sich allein aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert.

Da ich dieses Modell vom Greenpeace Magazin sehr zu schätzen gelernt habe, welches auch hervorragenden Journalismus ohne Werbung liefert, habe ich meinen Teil dazu beiegtragen und hoffe, dass das Projekt die Finanzierungsrunde bis Mitte Juni erfolgreich abschließen kann. Einen Artikel über die Krautreporter gibt’s auch beim Deutschlandfunk.