Krautkrapfen gab es früher als ich noch klein war öfters von der Oma eines meiner Schulfreunde. Immer ein Gaumenschmaus und doch fast in Vergessenheit geraten. In letzter Zeit erleben Sie ein kleines Revival bei uns und wir sind fast ein wenig süchtig nach ihnen. Deswegen möchte ich euch das Rezept dafür nicht vorenthalten. Für eine 28 cm Pfanne und etwa vier Portionen braucht ihr:

Teig:
400 g 550 Weizenmehl,
200 g 630 Dinkelmehl,
etwa 2 TL Essig,
etwa 4 TL Rapsöl,
5 g Salz
und 300 g Wasser

der Teig richtet sich nach dem super Strudelteigrezept von vegan-und-lecker.de

Füllung:
200 g Räuchertofu
500 g frisches Sauerkraut
2 Zwiebeln
Salz und Pfeffer
ein wenig Bratöl

zum Kochen:
30 g Alsan
150 ml Brühe

Mischt die Teigzutaten zu einem weichen und leicht feuchten Teig, der sich problemlos von der Schüssel lösen sollte. Stellt den nun abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank. Während der Teig sich entspannt, schneidet den Räuchertofu und die Zwiebeln in feine Würfel und bratet diese in einer Pfanne, bis die Zwiebeln glasig sind und schon ein wenig braun werden. Gebt nun das Sauerkraut dazu, bratet alles zusammen noch ein wenig. Anschließend wird das Ganze dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Abkühlen beiseite gestellt. Ganz wichtig hierbei, die Mischung muss komplett abgekühlt sein bevor ihr weiter macht, sonst wird euer Teig beim nächsten Schritt matschig und lässt sich nur schwer aufrollen.

Nachdem die Tofu-Zwiebel-Sauerkraut-Mischung kalt ist, rollt den Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 60×50 cm gleichmäßig aus.Nicht zu dünn, nicht zu dick. Verteilt darauf die Tofu-Zwiebel-Sauerkraut-Mischung und rollt das Ganze von der langen Seite zu einer langen Rolle. Ich strecke die Rolle anschließend nochmal, damit der Teig ein wenig dünner ist, aber das ist Geschmackssache. Schneidet die Rolle nun in etwa 3-4cm lange Stücke und legt sie auf ein wenig Mehl ab, damit sie nicht mit der Arbeitsfläche verkleben.

In einer 28 cm-Pfanne schmelzt ihr nun die Hälfte der Alsan in der Brühe und setzt die Stücke nebeneinander in die Flüssigkeit. Anschließend kommt ein Deckel auf die Pfanne und das Ganze kocht bei niedriger Hitze 10 Minuten vor sich hin. Dieser Vorgang dient dazu, dass der Teig überall durch wird. Nehmt nun den Deckel ab und lasst die Brühe verdampfen und die Krapfen von unten braun und knusprig werden. Das Ganze benötigt ein wenig Erfahrung wie lange es dauert, am Besten schaut ihr ab und zu mal in der Mitte der Pfanne unter die Krapfen, nicht dass sie euch anbraten.

Dreht die Krapfen nun um und fügt den Rest der Alsan in kleinen Stücken hinzu und bratet nun auch die zweite Seite bis sie braun ist. Fertig. Dazu passt Feldsalat mit klassischem Balsamico-Dressing. Guten Appetit!

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