Wie sinnlose und undurchdachte Dinge wie die elektronische Gesundheitskarte durchgedrückt werden [Update]

Gerade als die Linksfraktion einen berechtigten Antrag zur Abschaffung der elektronischen Gesundheitskarte bringt, zeigt Herr Gröhe von der CDU wie man mit berechtigter Kritik umgeht. Strafen und Verleumdungen als “Blockierer”. Dass das System unvollständig, eine datenschutzrechtliche Katastrophe ist und nur darauf wartet, dass es einen Super-Gau gibt, drückt man das Ganze durch, schließlich muss doch die Industrie dahinter brav gefüttert werden. Man erinnere sich an die biometrischen Daten im neuen Perso oder im Reiseausweis, ein Schelm wer Böses dabei denkt, dass Herr Schily der es eingeführt hat, danach die die Biometrie-Branche wechselte. »

Und täglich grüßt das Murmeltier

Nach den geschmacklosen Äußerungen von Herrn Gauland, war die CSU/CDU an erster Stelle diese zurecht zu kritisieren. Aber dennoch ist man sich nicht zu doof, jedes Mal die eigene Agenda genauso auf Kosten der Toten durchzudrücken, wie die, die man zuvor noch kritisierte. Herr Uhl, Mr. Ich-fordere-die-Vorratsdatenspeicherung-einfach-so-oft-bis-niemand-mehr-genervt-“Hans-Peter hast du wieder deine Tabletten vergessen?“-ruft, ist sich offenbar für nichts zu schade. Anders kann man sich wohl nicht erklären, warum solche Vorschläge nach Anschlägen in Ländern, die die Vorratsdatenspeicherung bereits haben und sie dennoch nicht geholfen hat, immer gebetsmühlenartig wiederholt werden. »